Der Produzentenverband begrüßt die Erhöhung der Produzentenhonorare durch die FFA als wichtigen Schritt in Richtung einer angemessenen und zeitgemäßen Vergütung der Kinoproduzent*innen

Berlin, 17. Oktober 2019      Mit den jüngsten Änderungen der FFA-Förderrichtlinien vom 14. Oktober 2019 werden jetzt unter anderem höhere Produzentenhonorare anerkannt. Bei Projekten mit Herstellungskosten zwischen 300.000,01 Euro und 500.000 Euro kann nun ein Produzentenhonorar von bis zu 25.000 Euro kalkuliert werden, bei höher budgetierten Projekten kann es bis zu 5 Prozent (vorher: 2,5 Prozent) der Herstellungskosten betragen. Die Deckelung des Produzentenhonorars liegt jetzt bei 250.000 Euro (vorher: 125.000 Euro).

Janine Jackowski, Vorstandsmitglied des Produzentenverbandes, sagt dazu: „Die Erhöhung der Produzentenhonorare ist ein wichtiger Schritt um den deutschen Kinofilm zu stärken. Zu lange war Deutschland bezüglich der Produzentengage und der Handlungskosten ein Schlusslicht im europäischen Vergleich und gelangt nun, mit der Verdoppelung des Produzentenhonorars, ins europäische Mittelfeld. Wir freuen uns sehr, dass wir eine breite Unterstützung der anderen Filmverbände erfahren haben und dass die Notwendigkeit, hier zu handeln, auch von der BKM gesehen wurde. Kinofilmproduzent*innen arbeiten über Jahre an einem Kinofilm, von der Entwicklung, über die Finanzierung und die Dreharbeiten bis hin zur Auswertung, und tragen dabei erhebliche wirtschaftliche Risiken. Aus diesem Grund ist eine angemessene Vergütung für die Produktion von Kinofilmen essentiell - insbesondere angesichts der erhöhten Produktionsvolumina durch Streamingdienste, PayTV und Fernsehen.“

Die Erhöhung der Produzentenhonorare ist das Ergebnis eines gemeinsamen Vorstoßes des Produzentenverbandes, der Produzentenallianz und des Film- und Medianverbandes NRW, mit Unterstützung anderer Unternehmerverbände der Filmwirtschaft, und einer geteilten Überzeugung, dass ein vielfältiger, florierender Kinomarkt angemessene Produktionsbedingungen und eine angemessene und zeitgemäße Vergütung der Produzent*innen zur Voraussetzung hat.

„Verband Deutscher Filmproduzenten“ wird zum „Produzentenverband“ – neuer Vorstand gewählt

Berlin, 29. Mai 2019    Nach der strukturellen Erneuerung im Verlauf der letzten Jahre stellt der Produzentenverband mit einem neu gewählten Vorstand die Weichen für die nächsten Jahre. Im Vorstand für die Wahlperiode 2019 – 2021 wurden mit Janine Jackowski (Komplizen Film), Christian Balz (Neue Bioskop Film), Philipp Kreuzer (Maze Pictures), Marco Mehlitz (Lago Film) und Gian-Piero Ringel (Ringel Film) bisherige Vorstandsmitglieder bestätigt, neu in den Vorstand gewählt wurden Christiane Sommer (Razor Film) und Sigrid Hoerner (Monepenny Film).  

Hierzu sagt Janine Jackowski: „Mit der anstehenden Novellierung des FFG stehen demnächst wegweisende Veränderungen an, die die deutsche Produktionslandschaft auf Jahre und Jahrzehnte hinaus neu ordnen werden. Ich freue mich, für den Produzentenverband an diesem Gestaltungsprozess mitwirken zu können.“ 

„Durch die rasante Veränderung des Marktes, insbesondere durch das verstärkte Eintreten der Streamingdienste in die deutsche Produktionslandschaft, ist es notwendig, die Belange der deutschen Produzenten auch international stärker zu vertreten und die Zusammenarbeit mit anderen Produzentenverbänden zu intensivieren“, ergänzt Marco Mehlitz. 

„Die Branchenteilnehmer sollten im Zuge der anstehenden FFG-Novelle gemeinsam auf den sich verändernden Markt reagieren. Wir sind in der Verantwortung, das große Ganze der Filmbranche im Auge zu behalten, und nicht nur die eigenen Interessen in den Vordergrund zu stellen. Ich hoffe, in diesem Sinne mit meinen Vorstandskollegen weitere Allianzen mit den anderen Verbänden knüpfen zu können“, erklärt Christiane Sommer. 

Gian-Piero Ringel zum neuen Namen: „Die Umbenennung unseres Verbandes zeugt von einer Fokussierung auf das Wesentliche, einem neu gewachsenen Selbstverständnis und einer starken Mitgliedschaft. Ich freue mich, unter neuen Vorzeichen für weitere zwei Jahre für die Interessen der unabhängigen Produzenten zu streiten.“ 

Christian Balz ergänzt „Nach langen, komplexen Verhandlungen mit der ARD haben sich der Produzentenverband, die Allianz Deutscher Produzenten und der Film- und Medienverband NRW mit der ARD kürzlich über die vertragliche Zusammenarbeit zu Film-/Fernseh-Gemeinschaftsproduktionen und vergleichbare Kino-Koproduktionen verständigt. Dieser Kompromiss ist im Hinblick auf die weiterhin bestehenden, wenn auch verkürzten SVoD-Sperren schmerzhaft und wird zu evaluieren sein, im Ergebnis sind die neuen Eckpunkte aber besser als die 2016 gekündigte Vereinbarung. Wir wünschen uns, dass die ARD-Sender nun wieder leidenschaftlich und verstärkt in die Koproduktion von Kinofilmen einsteigen.“  

„Der Produzentenverband ist mehr als die Vertretung von Produzenten in den wichtigsten deutschen Branchengremien. Er ist eine Community von Filmemachern, die ihre Erfahrungen miteinander teilen und sich gemeinsam stärken. Der intensive Austausch von Informationen und Know How in diesem sich stetig wandelnden Geschäft ist die Grundlage für mein Engagement im Verband“, erklärt Sigrid Hoerner.  

„In den letzten zwei Jahren hat sich unser Verband als Vertretung deutscher unabhängiger Produzenten kontinuierlich reformiert und erweitert, die nationale sowie internationale Vernetzung in Politik und Gremien ausgebaut, klare Positionen bezogen und mit dem Launch der VOD Plattform KinoHerzNeuland betreten. Ich freue mich sehr, die Arbeit im Vorstand für weitere zwei Jahre fortzusetzen und mich für angemessene Rahmenbedingungen für unabhängige Produzenten einzusetzen, um im Wettbewerb und digitalen Wandel zu bestehen und mit Filmschaffenden gemeinsam hochwertige sowie künstlerisch und wirtschaftlich erfolgreiche Produktionen herzustellen.“ ergänzt Philipp Kreuzer.


Auf dem Foto
, von links nach rechts, Vorstand und Geschäftsführer des Produzentenverbandes:
Christian Balz, Janine Jackowski, Marco Mehlitz, Erwin M. Schmidt, Christiane Sommer, Sigrid Hoerner Philipp Kreuzer Gian-Piero Ringel 


Der Produzentenverbandvertritt über 100 unabhängige Film- und Fernsehproduzenten und ist maßgeblicher Vertreter der unabhängigen Produzenten in Deutschland. 


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Erwin M. Schmidt (Geschäftsführer)

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Neue Eckpunkte über die Zusammenarbeit bei Kino-Gemeinschaftsproduktionen zwischen der Allianz Deutscher Produzenten, dem Verband Deutscher Filmproduzenten, dem Film- und Medienverband NRW und der ARD

Berlin, 27. Mai 2019– Nach mehr als zwei Jahren intensiv geführter Verhandlungen haben sich die ARD und die Allianz Deutscher Produzenten, der Verband Deutscher Filmproduzenten und der Film- und Medienverband NRW über die vertragliche Zusammenarbeit zu Film-/Fernseh-Gemeinschafts-produktionen und vergleichbare Kino-Koproduktionen der ARD verständigt. 

Im Sinne einer fairen Rechteverteilung wird mit den neuen Eckpunkten erstmals durchgängig eine Differenzierung der Rechteeinräumung nach Finanzierungsbeteiligung der ARD-Anstalten vor-genommen. Je kleiner der Finanzierungsanteil der Sender ist, desto mehr Rechte verbleiben beim Produzenten und umgekehrt. Im Sinne der bestmöglichen Verwertung der gemeinsam realisierten Filme hat die ARD bei geringer Finanzierungsbeteiligung der Sender auf das Zustimmungserfordernis für eine Pay-TV-Auswertung vor Erstausstrahlung sowie auf eine Erlösbeteiligung zugunsten der Refinanzierbarkeit der Produktionen verzichtet. In Abhängigkeit der jeweiligen Finanzierungs-beteiligungen sind die im Eckpunktepapier geregelten Sperrfristen für Produzenten für eine kommerzielle VoD-Auswertung deutlich verkürzt worden. Im Gegenzug wurden die Mediatheken-Verweildauern für die Sender bei Produktionen mit höherem Finanzierungsanteil der Sender verlängert. Neu geregelte Öffnungsklauseln bieten beiden Seiten zusätzliche Flexibilität für Einzelfälle.

Die Eckpunktevereinbarung wird drei Monate nach Unterzeichnung, die im Mai erfolgt ist, in Kraft treten und hat eine Laufzeit bis 31.12.2021.

ARD-Filmintendantin Karola Wille: „Es freut mich, dass wir uns trotz unterschiedlicher Ausgangs-vorstellungen auf gemeinsame Regelungen und ein für beide Seiten gut vertretbares Gesamtpaket verständigen konnten. Auf der Basis dieser neuen Eckpunkte werden ARD und Produzenten ihr gemeinsames Engagement für Kino-Gemeinschafts-Produktionen erfolgreich fortsetzen. Im Rahmen der vereinbarten Evaluierung dieser Eckpunkte werden wir u. a. die Auswirkungen der neuen Regelungen auf die kommerziellen Ausweitungsmöglichkeiten der Produzenten und etwaigen Anpassungsbedarf prüfen.“

Die Produzentenallianz, der Verband Deutscher Filmproduzenten und der Film- und Medienverband NRW, die die Verhandlungen auf Produzentenseite gemeinsam geführt haben, erklären hierzu: „Eine Anpassung der schon zum Ende des Jahres 2016 gekündigten Regelungen war überfällig. Dabei war es unser Ziel, den Umfang der dem Sender zustehenden Rechte und das Ausmaß der von den Produzenten hinzunehmenden Rechtseinschränkungen in Kongruenz zu bringen mit der Höhe der Beteiligung des Senders. Das ist mit der jetzt vorliegenden Vereinbarung gemeinsam gelungen und wir konnten auch eine Öffnungsklausel zu Gunsten der Produzenten erreichen. Auch wenn wir einige andere Forderungen nicht durchsetzen konnten und weitere Anliegen auf die künftige Evaluierung vertagen mussten, sind wir doch überzeugt, nun einen Rechtsrahmen geschaffen zu haben, der es den Sendern der ARD und der Degeto erlauben sollte, sich verstärkt in Kino-Koproduktionen einzubringen und damit ihrer Verantwortung für diesen wichtigen Bereich des audiovisuellen Schaffens in Deutschland gerecht zu werden.“

Der Produzentenverband VDFPvertritt über 100 unabhängige Film- und Fernsehproduzenten und ist maßgeblicher Vertreter der unabhängigen Produzenten in Deutschland. 

 

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Der VDFP präsentiert eigene VoD-Plattform KinoHerz, sowie Kooperationen mit den Start-ups FilmChain und Filmarket Hub

Im Nachgang der Frühjahrstagung des Produzentenverbands VDFP in Leipzig startet heute die Betaversion der VoD Plattform KinoHerz,
zudem wurden Kooperationen mit dem Collecting Agent FilmChain
und dem digitalen Co-Produktionsmarkt Filmarket Hub geschlossen.

// Frühjahrstagung in Leipzig

Am 29. und 30. März hat in Leipzig die Frühjahrstagung des VDFP stattgefunden. Die Mitglieder diskutierten mit zahlreichen Gästen aktuelle politischen Themen wie z.B. die anstehende FFG Novelle, Produktionsbedingungen mit Netflix und Sky, sowie das Berufsbild der Produzent*Innen im Wandel. Unter anderem waren Jana Brandt (Leiterin HaR Fernsehfilm, Serie u. Kinder des MDR), Simone Baumann (Geschäftsführerin von German Films) und Claas Danielsen (Geschäftsführer der MDM) zu Gast.

// KinoHerz

Mit KinoHerz (www.kinoherz.de) bietet der VDFP eine eigene TVoD-Plattform an, über die die Filme der Verbandsmitglieder gezielt und effektiv im digitalen Markt platziert werden können. Neben großen nationalen und internationalen Erfolgen wie z.B. „3 Tage in Quiberon“, „Toni Erdmann“ oder „Tschick“, haben die Produzent*Innen auch die Möglichkeit, Titel die bis dato digital nur schwer oder gar nicht erhältlich waren, einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Regelmäßig wechselnde Filmkollektionen erleichtern den Zuschauern das Entdecken von Filmen auf der Plattform. Die Filme sind sowohl über die zentrale Seite www.kinoherz.de zugänglich, als auch über dezentrale Shops der einzelnen Produzent*Innen, die diese auf ihren eigenen Webseiten einbetten und individuell bewerben können.

KinoHerz wurde gemeinsam mit der Kölner Distributions- und Aggregationsfirma Rushlake Media entwickelt und wird von ihr betrieben. Das Projekt wurde von der Film- und Medienstiftung NRW mit einer Anschubfinanzierung gefördert.

Zu KinoHerz sagt VDFP Vorstand Gian-Piero Ringel: „KinoHerz erlaubt dem VDFP, sich mit strategischen Fragen und Herausforderungen der digitalen Distribution auseinander zu setzen. Kluge Kuratierung, zielgerichtete Vermarktung und Nutzung von Userdaten sind Aufgaben die wir nicht nur den großen Playern wie Netflix und Amazon überlassen werden. Wir planen mittelfristig alle Titel unserer Mitglieder auf KinoHerz zu präsentieren.“

Dazu ergänzt RLM Geschäftsführer Philipp Hoffmann: „Alle Filme auf KinoHerz stehen für die großen nationalen und internationalen Erfolge der unabhängigen Produzenten. Allein die Anzahl der Festivalerfolge, die mit dieser Auswahl präsentiert werden, ist beeindruckend.“

// FilmChain und Filmarket Hub

Mit dem in London ansässigen Collecting Agent FilmChain hat der VDFP eine Kooperation geschlossen. FilmChain betreibt auf Basis von Blockchain-Technologie eine transparente und automatisierte Erlösverteilung der neuen Generation. Mittelfristiges Ziel von VDFP und FilmChain ist die Entwicklung eines standardisierten Abrechnungsmodells für Auswertungserlöse, das auf die Bedürfnisse der Verbandsmitglieder zugeschnitten ist.

Eine weitere Kooperation wurde mit der in Barcelona ansässigen Plattform Filmarket Hubgeschlossen, einem international tätigen Online-Marktplatz für Filme und Serien in Entwicklung. Filmarket Hub greift das Prinzip eines Koproduktionsmarktes auf, vermittelt Koproduktionspartner, Verleiher oder Sales Agents, ohne zeitlich und örtlich beschränkt zu sein. Zusätzlich ist das Start- Up bereits führender Anbieter von Series-Pitching-Events in Spanien und UK.

Zu den beiden EFM-Startups, die nun auch in den deutschen Markt expandieren, sagt der stellvertretende VDFP Vorstand Fabian Massah: „Filmchain und Filmarket Hub bringen ganz konkrete Vorteile für unsere Mitglieder und deren Projekte. Und für die Jahre 2019 und 2020 stellen wir damit gleichzeitig die Weichen für unsere innovativen und spannenden Themen im Verband.“

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Erwin M. Schmidt | Geschäftsführer Verband Deutscher Filmproduzenten e.V. erwin.schmidt@filmproduzentenverband.de

Tel. 030 2577 1690

Der Produzentenverband VDFP vertritt über 100 unabhängige Film- und Fernsehproduzenten und ist maßgeblicher Vertreter der unabhängigen Produzenten in Deutschland.

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Neue Geschäftsführung 
für den Verband Deutscher Filmproduzenten

Am 15. März 2019 hat Erwin M. Schmidt von Helge Albers die Geschäftsführung des Verbandes Deutscher Filmproduzenten übernommen. 


Erwin M. Schmidt war nach dem Studium an der DFFB in der Filmproduktion, im Weltvertrieb und für Filmfestivals tätig. Für Wim Wenders war er bei Neue Road Movies als 3D Producer u.a. für „Pina“, „Kathedralen der Kultur“ und „Every Thing Will Be Fine“ verantwortlich. Er ist Co-Gründer des FilmTech Office und organisiert das monatliche FilmTech Meetup Berlin. Er interessiert sich für innovative Methoden der Produktion und Auswertung von Filmen und spricht regelmäßig auf internationalen Festivals und Konferenzen zu Trends und Technologien in diesem Kontext. 

Erwin M. Schmidt zu seiner neuen Tätigkeit:           
Ich freue mich sehr darauf, gemeinsam mit dem Vorstand und den Mitgliedern des Produzentenverbandes VDFP den Kompass zu erstellen, der in die Zukunft des Verbandes weist. Das Berufsbild der Produzenten wird sich in den kommenden Jahren aufgrund des Umbruchs in der Filmbranche und unserer Gesellschaft umfassend verändern. Es wird eine große Aufgabe, die neuen Rahmenbedingungen für die Entwicklung, Produktion und Auswertung von Filmen filmpolitisch und in der Praxis zu gestalten. Ich freue mich auf die vielfachen Herausforderung als Geschäftsführer des VDFP und die Zusammenarbeit mit den Kolleg*Innen von anderen Verbänden und Organisationen.“

Janine Jackowski dazu stellvertretend für den gesamten Vorstand des VDFP:   
„Wir freuen uns sehr, Erwin Schmidt als Geschäftsführer für den weiter wachsenden Produzentenverband VDFP gewonnen zu haben. Er ist in allen seinen Aktivitäten innovativ und engagiert und wird seine vielfältigen Erfahrungen in der Filmbranche in diese neue Aufgabe einbringen. Wir sind überzeugt, dass er die Interessen der unabhängigen Produzenten leidenschaftlich vertreten und deren wandelndes Geschäftsfeld aktiv mitgestalten wird.  

Helge Albers danken wir ganz herzlich für sein großes Engagement in den vergangenen Jahren und seine kurze, aber zukunftsweisende Tätigkeit als Geschäftsführer des Verbandes. Für seine neue Aufgabe als Geschäftsführer der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein wünschen wir ihm alles Gute.“

Stellungnahme des VDFP zur Richtlinie des German Motion Picture Fund (GMPF)

Der VDFP kritisiert die unveränderte Fortführung der Richtlinien des GMPF durch die BKM

 

Mit dem German Motion Picture Fund hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BWE) ein Instrument zur Förderung von hochbudgetierten Filmen und TV Serien geschaffen, das standortbedingte Nachteile im europäischen Wettbewerb ausgleichen soll. Der VDFP hatte verschiedentlich Nachbesserungen der Richtlinien des GMPF angeregt. 

 

Durch den Übergang des GMPF vom BWE an die BKM gab es die Chance, diese Versäumnisse in den Richtlinien zu heilen. Die komplette Streichung der Kinofilmförderung im Rahmen des GMPF, die auch nicht durch den DFFF 2 aufgefangen wird, ist hier ebenso zu nennen wie der vollständige Verzicht auf eine Beteiligung der Produzenten am Erfolg, Rechten oder Folgeproduktionen bei der Förderung von TV-Serien. Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien hat vielmehr mit der Entscheidung zu den aktuellen Richtlinien des GMPF der Wirtschaftspolitik den Vorzug gegenüber einer nachhaltigen Entwicklung der unabhängigen Produzentenlandschaft in Deutschland gegeben. 

 

Der VDPF begrüßt die vom BKM für 2019 in Aussicht gestellte Evaluierung der Richtlinien des GMPF, die zwingend und analog zum DFFF die Interessen der Produzenten berücksichtigen muss und weist darauf hin, dass ein mit deutschen Steuergeldern finanziertes Instrument der Standortförderung eine größere Hebelwirkung erzielen muss, als nur die Durchreichung finanzieller Mittel v.a. an Technologie- und Medienkonzerne, vor allem wenn diese als Auftraggeber agieren. Bei aller Freude über kurzfristig erzielte und selbstverständlich erstrebenswerte Effekte für die Branche, darf es nicht sein, dass die berechtigten Interessen der Produzenten geopfert werden. 

 

Die deutsche Produzentenlandschaft ist strukturbedingt im europäischen Vergleich Schlusslicht bei der Erwirtschaftung von Deckungsbeiträgen. Die derzeitigen Rahmenbedingungen der Filmproduktion in Deutschland erschweren eine genügende Kapitalisierung der unabhängigen Produktionsunternehmen. Der VDFP empfiehlt daher, die zur Verfügung stehenden Möglichkeiten steuerfinanzierter Förderinstrumente zu nutzen, um eine nachhaltige Verbesserung des produzentischen Arbeitens in Deutschland zu erreichen, da nur durch eine vitale Produzentenschaft Vielfalt und Qualität im deutschen Film langfristig gesichert werden können.

VDFP begrüßt die neue BKM Richtlinie zum DFFF I und II

Die Anhebung der Kappungsgrenzen bei den Produzentenhonoraren verbessert die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Deutschland

Der VDFP begrüßt die Anhebung der Kappungsgrenzen für Produzentenhonorare in den neuen Richtlinien zum DFFF I und II. Für Projekte mit deutschen Herstellungskosten über fünf Mio. Euro erhöht sich ab sofort das Herstellerhonorar pro einer Mio. um 25.000 Euro auf maximal 250.000 Euro.

Deutschland macht damit im europäischen Vergleich im Hinblick auf die budgetären Kennzahlen wie Produzentenhonorare und Handlungskosten an Boden gut, steht aber im Vergleich zu den Nachbarn nach wie vor auf einem der hinteren Ränge.

Wir freuen uns, dass unsere Bemühungen um eine angemessene Honorierung der produzentischen Tätigkeit zu einem ersten Erfolg geführt hat. Die Übernahme dieser Regelung in die Richtlinien zum FFG und anderer Förderungen wäre ein wünschenswerter und konsequenter nächsten Schritt. Wir danken der BKM für dieses wichtige Signal.

VDFP und Filmverband NRW geben Kooperation bekannt

Beide Verbände wollen zukünftig ihre Kräfte bündeln und bieten ihren Mitgliedern Konditionen für Doppelmitgliedschaften

Der VDFP und der Filmverband Nordrhein-Westphalen werden rückwirkend zum 1.7.2018 ihren Mitgliedern die Möglichkeit bieten, im jeweils anderen Verband die Mitgliedschaft zu reduzierten Beiträgen zu erwerben. Damit wird dem Umstand Rechnung getragen, dass die in den beiden Verbänden organisierten unabhängigen Produzenten in vielen Bereichen deckungsgleiche Interessen haben und diese sowohl regional wie auch überregional bestmöglich vertreten sehen möchten.

Helge Albers, Geschäftsführer des VDFP, sagte dazu: „Der Filmverband NRW ist ein sehr gut etablierter Verband und hat in der Vergangenheit immer wieder gezeigt, wie gute Interessensvertretung auf regionaler Ebene funktioniert. Die Zusammenarbeit mit dem Filmverband und den unabhängigen Produzenten aus NRW wird eine Bereicherung für den VDFP sein und verstärkt weiterhin die Position der deutschen Produzenten in den aktuellen filmpolitischen Fragen.“

Raimond Goebel, Geschäftsführer des Filmverbandes NRW, ergänzte: „Durch die Kooperation mit dem VDFP können wir unseren Mitgliedern eine noch breitere Wahrnehmung ihrer Interessen auf nationaler Ebene anbieten. Dies nicht nur durch die Teilhabe an der filmpolitischen Gremienarbeit, sondern auch durch die Beteiligung an der lebendigen produzentischen Community des VDFP wie z.B. der internen Social Media Plattform, den Herbst- und Frühjahrstreffen und Seminaren.“

Interessierte Produzenten erhalten weitere Informationen direkt über die jeweiligen Verbände.

VDFP mit neuer Geschäftsführung

Bereits zum 1.6.2018 hat Helge Albers die Geschäftsführung des Verbandes deutscher Filmproduzenten übernommen. Er wird ab sofort in der neu eröffneten Geschäftsstelle des Verbandes in der Potsdamer Str. 96 in Berlin unter dem Dach des Wintergartens tätig sein, just an der Stelle wo 1895 das weltweit erste kommerzielle Filmtheater eröffnet wurde. Albers ist seit 1998 als Produzent von Kinofilmen tätig.

Zum Antritt sagte er: „Ich freue mich sehr auf die Herausforderungen dieser neuen Tätigkeit. Bisher war eine große Anzahl Kollegen in keinem Produzentenverband organisiert und hatte damit keine Stimme in filmpolitischen Fragen. Das schnelle und weiterhin kontinuierliche Wachstum unseres Verbandes zeigt die Notwendigkeit für diese Vertretung und gibt uns ein solides Mandat für die Wahrnehmung der Interessen unserer Mitglieder. Die zukünftigen Herausforderungen für die unabhängigen Produzenten sind immens. Als Beispiel sei die kürzlich durch den Rundfunkänderungsstaatsvertrag beschlossene Quasi-Enteignung der Onlinerechte durch die nicht honorierte langfristige Nutzung unserer Filme in den Mediatheken der öffentlich-rechtlichen Sender genannt.“

Marco Mehlitz ergänzt für den VDFP Vorstand: "Es geht voran. Mit der Neuordnung unserer Strukturen haben wir als Vorstand mehr Möglichkeiten uns den Sachthemen zu widmen. Die nächste FFG Novelle wirft z.B. bereits ihre Schatten voraus. Da ist es gut einen Geschäftsführer zu haben, der den Verband "inside-out“ kennt und mit Leidenschaft bei der Sache ist."

VDFP erarbeitet Leitlinien auf dem Herbsttreffen des Verbandes in Köln

Thesenpapier 05.12.17

1. Produzieren in der digitalen Welt

Der VDFP als die einzige bundesweite Repräsentanz unabhängiger Produzenten sieht den digitalen Wandel als Herausforderung und Chance zugleich. Ob digital oder analog: Gute Inhalte werden sich auch weiterhin bewähren und gesucht werden. Das Berufsbild und die Rolle des unabhängigen Produzenten sind also keineswegs in Gefahr. Im Gegenteil: Sie wird in einer zunehmend komplexeren Finanzierungs- und Auswertungswelt durch ihre kuratorische Funktion an Bedeutung gewinnen. Gemeinsam mit den Urhebern steht der Produzent ganz am Anfang des kreativen und wirtschaftlichen Prozesses des Filmemachens.

In einer Welt, in der die bewährten Finanzierungstrukturen Abnutzungserscheinungen aufweisen, jedoch nach wie vor die Arbeitsrealität der produzentischen Tätigkeit bestimmen und gleichzeitig neue Modelle und Player vielseitige Möglichkeiten bieten, ist die Stärkung der Position der unabhängigen Produzenten eine essenzielle Notwendigkeit, um Innovation, Qualität und Vielfalt der deutschen und europäischen Filmlandschaft zu garantieren. Angesichts der zunehmenden Marktmacht einiger weniger Player ist es neben der Wahrung und Verbesserung der Interessen der unabhängigen Produzenten auch eine gesellschaftliche Notwendigkeit, eine vielfältige Filmlandschaft zu erhalten und pflegen. Die unabhängigen Produzenten sind dafür unverzichtbar.

Unser Ziel ist es daher, mit fairen rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen gemeinsam mit Autoren und Filmemachern die Filme und Serien zu entwickeln und zu produzieren, die Zuschauer begeistern und diese über etablierte wie neue Vertriebswege zugänglich zu machen. Hierfür brauchen wir angemessene Verwertungsfenster, einen klaren Platz für Kino und den Nachwuchs sowie Quoten für nationale und europäische Produktionen - nicht nur für traditionelle Verwerter, sondern auch für die neuen Anbieter. Eine flexible und gerechte Verteilung von Risiken auf Augenhöhe zwischen Kreativen, Produzenten und Verwertern, von Auftragsvolumina und von Gebührenaufkommen sowie von Fördermitteln für verwerterunabhängige Produzenten ist dafür die Voraussetzung. Als Initiator und gesamtwirtschaftlicher Hauptrisikoträger darf der unabhängige Produzent nicht der letzte sein, dem in der Verwertungskette Erlöse zufließen.

Als unabhängige Produzenten leben und unterstützen wir die europäische Integration schon seit Jahrzehnten durch gewachsene Koproduktionsbeziehungen. Sie sind Grundlage und Ursprung unserer kulturellen Vielfalt in Europa. Diese zu erhalten und weiter voran zu treiben ist unser Ziel. Harmonisierungsbestrebungen dürfen nicht dazu führen, die Finanzierung von Produktionen in Europa außerhalb großer Produktions- und Verwertungsgruppen wesentlich zu erschweren und das unabhängige Produzieren und länderspezifische Verwerten wirtschaftlich unmöglich zu machen. Das Territorialitätsprinzip ist und bleibt daher ein zentraler Bestandteil zukünftiger Finanzierungsmodelle jedweder Prägung.

 

2. Förder- und Finanzierungssystem

Das Grundprinzip von Filmförderung sollte der Risikoausgleich sein. Selbst in einem vergleichsweise potenten Kinomarkt wie dem Deutschen gibt es ein extrem hohes Finanzierungsrisiko. Daher ist und bleibt die Filmförderung ein zentraler Baustein der deutschen Filmfinanzierung, sofern es gewünscht ist, dass der Kinomarkt ein breites filmisches Spektrum abbildet und dem Publikum vielfältige Angebote macht. Dieses Risiko besteht insbesondere für Originalstoffe, bei denen sich mit jedem Release der Markt letztlich erst am Startdonnerstag positioniert. Etwas anders stellt sich die Lage bei Sequels dar. Hier hat der Markt bereits reagiert und eine Erfolgsabschätzung ist deutlich einfacher.

Der mit Abstand riskanteste Abschnitt des Produktionszyklus ist die Entwicklung. Der VDFP setzt sich dafür ein, die Finanzierungsbasis der Drehbuch- und Projektentwicklung deutlich zu verbessern. Der Produzent steht stets am Anfang dieses langwierigen Prozesses und begleitet Autoren und Regisseure in dieser Phase sehr eng. Die damit verbundene kreative Wertschöpfung und das finanzielle Risiko des Produzenten müssen deutlich stärker honoriert werden als bisher üblich. Hier ist ein Paradigmenwechsel notwendig, um dem Kinomarkt besser entwickelte Projekte anbieten zu können und den Produzenten zu ermöglichen, sich auf diese Entwicklungsprozesse konzentrieren zu können und ggf auch Entwicklungen abbrechen zu können. Daher halten wir es für sinnvoll,  gerade im Development den Eigenanteil des Produzenten zu streichen. Die Etats für Drehbuch- und Projektentwicklung müssen spürbar erhöht werden. Der VDFP setzt sich weiterhin dafür ein, rückgezahlte Fördergelder von Sequels mit mehr als 1 Mio Zuschauer ausschließlich den Töpfen der Drehbuch- und Projektentwicklungsförderung zuzuschlagen.

Gerade im Hinblick auf die Developmentförderung muss der Erfolgsbegriff anders definiert werden. Der Abbruch eines Developmentprozesses muss als branchenüblicher Vorgang bewertet werden und darf nicht als Scheitern verstanden werden. Nur dann werden die besten Filme zur Herstellung gebracht.

FFA und BKM sind nach eigenem Selbstverständnis die „Leuchttürme“ der Kinofilmförderung in Deutschland. Es ist wichtig, dass diese Förderungen am Anfang einer Finanzierung stehen. In Zeiten, in denen die öffentlich-rechtlichen Sender immer weniger Budgets für immer weniger Kinofilme zur Verfügung stellen, müssen wir das gängige System, dass die Sender die ersten Entscheider für einen Kinofilm sind, in Frage stellen. Die Finanzierungsbasis der FFA muss weiterhin gestärkt werden, es ist notwendig, dass auch die VoD Plattformen in die FFA einzahlen. Der Portfoliogedanke in der Förderpraxis der FFA muss beibehalten werden. Wir möchten das BKM  auffordern, sich intensiver in die Förderlandschaft einzubringen und werben um einen stärkeren Austausch und eine größere Harmonisierung mit den Regionalförderungen und der FFA.

Die starke Regionalisierung ist eine Besonderheit des deutschen Fördersystems. Oft widerstreben dabei die Partikularinteressen der Länder den überregionalen Interessen eines nationalen Filmmarktes. Konsistente und schnelle Finanzierungsmodelle werden somit erschwert und vermeidbare Kosten ausgelöst. Der VDFP setzt sich daher für eine deutlich stärkere Harmonisierung der Richtlinien der regionalen Filmförderungen ein und drängt darauf, Synergieeffekte innerhalb des Fördersystems wesentlich stärker als bisher zu nutzen. Regionale Fördermittel sind ein existenzieller Baustein deutscher Filmfinanzierungen. Gerade deshalb ist die Chancengleichheit beim Zugang zu Fördermitteln ein hohes Gut. Wir setzen uns grundsätzlich für eine zeitliche Begrenzung von Geschäftsführer- und Intendantenpositionen sowie Gremienbesetzungen ein. Wir möchten weiterhin anregen, die Gremien der regionalen Filmförderungen deutlich zu verschlanken und mindestens die Hälfte der Gremien mit unabhängigen Vertretern zu besetzen. Die Praxis der Koppelung von Förderentscheidungen an die Beteiligung von TV Sendern halten wir für kontraproduktiv.

Als ehemaliger Vorreiter bei der Einführung eines Tax Credits DFFF, ist Deutschland im internationalen Vergleich mittlerweile ins Hintertreffen geraten. Es ist dringend notwendig, dass die prozentuale Zuschusshöhe des DFFF wieder international wettbewerbsfähig gestaltet wird und auch auf die Entwicklungskosten anwendbar ist. Bei zukünftigen Überarbeitungen des DFFF sollte gewährleistet werden, dass internationale Ko-Produktionen möglich bleiben und Kompatibilität mit anderen Europäischen automatischen Anreizsystemen besteht.

 

3. Der Produzent als Unternehmer

Im europäischen Vergleich ist der prozentuale Anteil an Handlungskosten und Producers Fee der Herstellungskosten in Deutschland schlechter als in den meisten anderen Ländern. Daran muss sich etwas ändern, wenn in der deutschen Filmlandschaft zukunftssicher produziert werden soll.

In der Produktion müssen die Vergütungen des Produzenten angepasst werden und international vergleichbar sein. Die Producer’s Fee und die Handlungskosten müssen angemessen sein. Pauschale Kappungsgrenzen ergeben keinen logischen Sinn.

In der Zusammenarbeit mit den Verwertern muss ein Verhältnis auf Augenhöhe etabliert werden. Wir regen daher an, das Projektbudget in der Gesamtheit mit den Herausbringungskosten zu betrachten (Integriertes Budget) und die anteilige Investition in das Budget in den Rückfluss und die Aufteilung der Gewinne einfließen zu lassen. So sollte z.B. die Rückführung von Fördermitteln in der Produktion und im Verleih pari passu stattfinden. Eine Korridorregelung ist unbedingt notwendig.

Sublizensierung einzelner Vertriebsarten oder Territorien darf sich nicht zum Nachteil der Produzenten auswirken. Das Hauptziel sollte Transparenz sein. Vergleichbare Kalkulationsschemata sollen, wie in der Produktion, auch in der Verwertung und Erlösberechnung verpflichtend Anwendung finden. Ein öffentliches Daten- oder Vertragsregister nach französischem Vorbild könnte hierbei einen entscheidenden Vorteil bringen.

 

4. Wie viele Filme verträgt das Kino?

Die in der Vergangenheit stetig gestiegene Anzahl von Kinostarts wird seitens des VDFP kritisch betrachtet, jedoch wird die Diskussion darüber zu stark über quantitative Kenngrößen geführt. Der VDFP steht für eine vielfältige, breit aufgestellte Kinofilmlandschaft. Es ist aus unserer Sicht wichtig, einen qualitativen Diskurs anzustoßen. Originalität, kreative Risikofreude, Konzepte die „punchy“ und „besonders“ sind, sind langfristig das Lebenselixier des Kinos. Strukturen zu schaffen, die das Neue nicht nur zulassen, sondern aktiv suchen; „Production Value“ und Schauwert nicht als Widerspruch zu Experimentierfreude verstehen, sind eine wichtige Basis für die Wahrnehmbarkeit von Kinofilmen für die Zuschauer. Wenn der quantitative Zustand zu vieler Filme in den deutschen Kinos ein Wahrnehmbarkeitsproblem schafft, so ist dies ganz wesentlich über Filme zu lösen, die so ungewöhnlich und auffällig sind und gleichzeitig professionell produziert werden, dass sie aus der Masse herausragen. Um dies zu erreichen, sind für die Produzenten Partner wichtig, die Mut zum Risiko haben und sich früh, klar und schnell zu Projekten bekennen.

 

5. Kinofilm im TV

Wir möchten die öffentlich-rechtlichen Sender ermutigen, sich wieder vermehrt als Partner von qualitativ hochwertigen Kinofilmen (dies gilt für Fiktion ebenso wie für Dokumentarfilm) zu engagieren. Die öffentlich-rechtlichen Sender, die Produzenten, die gesamte Branche würde von einer starken Marke „Deutscher Kinofilm“ profitieren. Das öffentlich-rechtliche Fernsehen in Deutschland läuft Gefahr seinen Kultur- und Bildungsauftrag zu vernachlässigen. Der Kinofilm gehört zur deutschen Kultur und daher treten wir für die Schaffung eines wöchentlichen Primetime Sendeplatzes für aktuelle deutsche Kinospielfilme und jeweils einen wöchentlichen Sendeplatz in der 2. Primetime von ARD und ZDF für abendfüllende deutsche Dokumentarfilme ein. Die finanzielle Ausstattung dieser Sendeplätze sollte so ausfallen, dass mindestens 30% der Herstellungskosten der jeweiligen Produktionen durch die TV Beteiligung gedeckt werden.

 

6. Terms of Trade für Auftragsproduktion

·       Auftragsvergabe: Sender-Tochterfirmen besitzen einen Wettbewerbsvorteil gegenüber den unabhängigen Produzenten, da sie bei der Auftragsvergabe von reservierten Programmvolumen profitieren. Paradoxerweise ist es damit gerade für große Firmen einfacher und weniger zeitaufwändig, an Aufträge zu kommen. Wir verlangen die Gleichstellung von abhängigen und unabhängigen Produzenten bei der Auftragsvergabe, Transparenz und Produzentenberichte, die die Vergabe an abhängigen Produzenten offenlegen (siehe detaillierten MDR-Bericht). Insbesondere das ZDF-Transportal kann in diesem Punkt den selbstgesetzten Ansprüchen nicht gerecht werden.

·       Budgetsituation: Seit Jahren sind die Budgets für Fernsehfilme und -serien eingefroren. Während die Tariflöhne kontinuierlich steigen (für 2018 werden abermals 3% erwartet), gibt es für Auftragsproduktionen nicht einmal den längst überfälligen Inflationsausgleich. Die bei der ARD gemäß Eckpunktepapier 2.0 zu kalkulierenden Zusatzkosten sind ein erster positiver Schritt. Ob Produzenten mit dem 2017 von der ARD eingeführte Schichtenmodel den eigenen Finanzierungsanteil überhaupt recoupen können, muss noch evaluiert werden.

  • Developmentkosten: Derzeit kann Produzent bei den Sendern nur auf 50% der Autorenrechte und der Regiegage HUs und Gewinn kalkulieren, nicht auf das Buy-Out. Um den Produzent in der aufwändigen Entwicklungsarbeit zu stärken, muss es möglich sein, auf die kompletten Entwicklungskosten HUs und Gewinn zu kalkulieren. Bei Projektabbruch sind auf die geleisteten Entwicklungskosten HU und Gewinn zu zahlen. Das Development ist das Zentrum des Films und bedarf einer entsprechenden Vergütung und Anerkennung.

  • Kalkulationsrealismus: In der Kalkulation müssen die Heads of department mit Realgagen kalkuliert werden.

  • Die Kosten für die Bankbürgschaften sind bei Auftragsproduktionen nach Sendebandabgabe zurückzuerstatten (siehe ARD). Das ZDF-Modell (keine Rückzahlung, Bankbürgschaft entfällt erst nach fünf beanstandungslosen Produktionen und auch dann nur mit einer ‚Deckelung‘) benachteiligt kleinere und unabhängige Produzenten. Begrüßenswert ist das flexible ‚Producers Financing Program‘ von SAT.1.

  • Fairness in der Stoffentwicklung: Die Sender reagieren spät auf Angebote und halten den Produzenten oftmals lange Zeit unverbindlich hin. Als „Partner auf Augenhöhe“ sollten Sender auf exklusive Projektangebote innerhalb von 6-8 Wochen reagieren. Nach dieser Frist steht es dem Produzenten frei, das Projekt anderswo anzubieten. Im Falle eines GOs für einen Entwicklungsauftrag, sollten Stoffentwicklungsverträge dem Produzent innerhalb von vier Wochen zugestellt werden.

  • Pitchingkosten: Bei Einladungen zu einem Pitch, sollte die Anzahl der um den Auftrag konkurrierenden Firmen offen gelegt werden. Bei einem aufwändigeren Pitch sollten die Entwicklungskosten (ab Exposé/Treatment) vom Sender übernommen werden.

 

 

Helge Albers, Christian Balz, Christoph Friedel, Janine Jackowski, Philipp Kreuzer, Susa Kusche, Marco Mehlitz, Gian-Piero Ringel und Karsten Stöter.

Verband Deutscher Filmproduzenten e.V.

Häberlstr. 5, 80337 München

089- 22845045

mail@filmproduzentenverband.de

Marco Mehlitz ins Präsidium der SPIO gewählt!

Die Mitgliedsverbände der Spitzenorganisation der Filmwirtschaft e.V. (SPIO) haben auf ihrer Mitgliederversammlung am 30. November Marco Mehlitz vom Verband der Deutschen Filmproduzenten e.V. (VDFP) als neues Mitglied ins Präsidium gewählt. Mehlitz, Vorstandsmitglied des VDFP und Geschäftsführer von Lago Film, produzierte zuletzt Fatih Akins „Tschick“ und freut sich auf die neuen Aufgaben: „In der SPIO sind alle entscheidenden Verbände der deutschen Filmwirtschaft vereinigt. Hier können wir im geschützten Raum Ideen und Vorschläge diskutieren, Problemlösungen erarbeiten und richtungsweisende Impulse geben, die von der ganzen Branche getragen werden können. Als Vertreter des Verbandes der Filmproduzenten freue ich mich auf einen intensiven Austausch und auf die Aufgaben, die anstehen oder entstehen werden, um die Filmproduktion und -verwertung in Deutschland zukunftssicher und partnerschaftlich im Interesse aller zu gestalten.“ 

"Of Fathers and Sons" von Basis Berlin eingeladen in die World Cinema Competition des Sundance Film Festival 2018

Der Dokumentarfilm Of Fathers and Sons des renommierten syrischen Filmemachers Talal Derki wird seine Nordamerika-Premiere im Rahmen der World Cinema Documentary Competition beim Sundance Film Festival 2018 feiern. 

Für Of Fathers and Sons kehrte Talal Derki in seine Heimat Syrien zurück, wo er das Vertrauen einer radikal-islamistischen Familie gewann und ihren Alltag über einen Zeitraum von mehr als zwei Jahre begleitete. Seine Kamera konzentriert sich dabei hauptsächlich auf die Kinder und liefert einen einzigartigen Einblick in eine Kindheit mit einem Vater, dessen größter Traum die Errichtung eines islamischen Kalifats ist. 

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One Two Films Produktion THE TALE von Jennifer Fox im US-Wettbewerb des Sundance Film Festival

„The Tale“ beruht auf den Tagebuch-Einträgen der 13-jährigen Jennifer Fox, die als erwachsene Frau und mehrfach preisgekrönte Dokumentarfilmerin selbst das Drehbuch schrieb und auch die Regie führte. Laura Dern spielt „Jennifer Fox“, eine erfolgreiche Journalistin und Professorin, die, nachdem ihre Mutter (Ellen Burstyn) sie mit ihrem alten Tagebuch konfrontiert, sich auf eine investigative Reise in die eigene Vergangenheit begibt. 

THE TALE ist eine Produktion der US Firmen A Luminous Mind Production, Blackbird Films und Untitled Entertainment sowie der deutschen One Two Films. Gamechanger Films ist der Haupt-Investor auf US-Seite, die deutsche Finanzierung kommt von ZDF/ARTE (Redaktion: Doris Hepp /ARTE und Lucas Schmidt /ZDF) sowie dem Medienboard Berlin-Brandenburg.

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VDFP Vorstand Janine Jackowski auf Panel im Europäischen Parlament

Am 08.11.2017 war Janine Jackowski auf einem Panel im Europäischen Parlament in Brüssel und nahm zur Erhaltung des Territorialitätsprinzips angesichts der drohenden Sat/Cab Verordnung Stellung. Hier ein Auszug Ihres Beitrags:

"European co-productions are definitely a success model. Almost all films that are nominated for the European film award or the Lux film prize, that play in the competition in Cannes, Berlin and Venice are international co-productions. We depend on the financial contribution and the knowledge of our co-producers to finance and distribute our films in the EU. We profit on every level from the knowledge and sensibility of our local coproducers and their network. 

Unfortunately, the basic principle of such collaborations is seriously jeopardised at the moment. Here is why:  I have to guarantee my French or Bulgarian partner an exclusive (!) exploitation of our film in his (or her) territory, otherwise he won't be able to get any financial contribution to the film. This of corse also applies to the online rights, since online exploitation becomes more and more important. My European colleagues and I (in fact the whole audio-visual sector) are constantly warning political decision makers, not to devalue those rights and foster a market distortion. It is crucial that we keep the principal of territoriality. Instead, we hope you will strengthen independent European filmmakers for the sake of diverse cinematographic European content."

 

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"Der Mann aus dem Eis" von Port au Prince auf Europas größter Leinwand!

Felix Randaus Film "Der Mann aus dem Eis" feiert seine Weltpremiere am 08. August auf der Piazza Grande in Locarno. Der Film erzählt die fiktive Geschichte der letzten Tage von Ötzi und welche Ereignisse zu seinem Tod vor 5300 Jahren geführt haben könnten. Es ist der erste Spielfilm über den ältesten ungeklärten Mordfall der Menschheitsgeschichte: das Schicksal des Ötzi, der das Tisenjoch im Südtiroler Schnalstal überquerte, dort ermordet und im Eis konserviert wurde. 

Port au Prince bringt den Film am 30. November in die deutschen Kinos.

"Freiheit" von One Two Films im Wettbewerb von Locarno

Jan Speckenbachs "Freiheit" feiert im Wettbewerb Concorso Internationale seine Weltpremiere. Der zweite Langfilm des Regisseur stellt die Frage, ob man sein Leben löschen und noch einmal komplett jemand anders werden kann. Was ist Freiheit? Nora (Johanna Wokalek) verlässt ihren Ehemann Philipp und die zwei Kinder ohne ein Wort der Erklärung. Eine Kraft treibt sie an, der sie sich nicht entziehen kann.

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"Als Paul über das Meer kam" gewinnt Golden Goblet Award für Besten Dokumentarfilm

Der Dokumentarfilm "Als Paul über das Meer kam" von Jakob Preuss hat beim Shanghai International Film Festival den Golden Goblet Award für den besten Dokumentarfilm gewonnen. Der von Weydemann Bros produzierte Film entstand in Co-Produktion mit ZDF/Das kleine Fernsehspiel und wurde von der Film- und Medienstiftung NRW sowie der Nordmedia unterstützt.  Farbfilm startet den Film am 31.08. in den deutschen Kinos.

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Vielfältigkeit ist der Garant für Spitzenproduktionen

Stellungnahme des VDF zur Leitliniendiskussion der FFA

Die FFA steht bereits wie keine andere Förderung für eine Spitzenförderung, insbesondere für den wirtschaftlichen Film und für künstlerisch herausragende Filme. Die FFA regt neue Leitlinien der FFA an, um sich nach der Stärkung der kulturellen Förderung durch das BKM neu zu positionieren. Im Raum steht u.a. der Vorschlag in Zukunft nur noch Projekte zu fördern, die ein Mindestbudget in Höhe von 2,5 Mio Euro aufweisen und denen das Potential attestiert wird, mindestens 250.000 Zuschauer zu erreichen. Die Zahlen belegen jedoch, dass dies nur sehr wenige Filme ausschließen würde, so waren es 2015 und 2016 3 Filme, bzw. 6 Filme. Es ist also nicht so, dass durch Ansetzung dieser Budgetgrenze die Finanzen der FFA eine deutliche Entlastung erfahren würde. Gleichzeitig bedeuten höhere Produktionsbudgets nicht automatisch höhere Besucherzahlen. 

Anstatt als einziges Erfolgskriterium die Zuschauerzahlen in Deutschland zu betrachten, möchten wir vielmehr das Augenmerk auf die Wirtschaftlichkeit der einzelnen Projekte lenken. Ein Film mit einem vergleichsweise kleinen Budget kann auch mit weniger Zuschauern wirtschaftlich erfolgreich sein (Beispiel VOR DER MORGENRÖTE), während ein Film mit einem zweistelligen Budget in den meisten Fällen nicht wirtschaftlich ist, weder für den Verleih und erst recht nicht für den Produzenten. Die Kinotauglichkeit kann man nicht an der Höhe des Budgets festmachen, sondern muss weiterhin von Fall zu Fall beurteilt werden. Dafür haben wir hoch spezialisierte Gremiumsmitglieder, denen unser Vertrauen gelten sollte.

Es gibt zahlreiche Filme mit kleinerem Budget, die hochwirtschaftlich sind (Beispiel A FANTASTIC WOMAN von Sebastian Lelio, Budget 1,7 Mio Euro, von der FFA gefördert mit 120.000 Euro, nach der Premiere auf der Berlinale Auslandsverkäufe in Höhe von 1,2 Mio Euro, Deutschlandstart in diesem Herbst via Piffl) - warum sollte man diese ausschließen? Ebenso Filme wie VICTORIA oder OH BOY. Analog gilt dies für die in den Leitlinien vorgesehene Erwartung von Mindestzuschauern.

Wir sollten vielmehr daran arbeiten, die terms of trade so verändern, dass unabhängige Produzenten wieder in die Lage versetzt werden, die Förderungen zurückzuzahlen.

Der hohen Anzahl von deutschen Kinofilmen kann man entschlossener entgegentreten, wenn man zum einen die zwingende Herausbringungspflicht für geförderte Filme abschafft und sich anderen Verwertungsmöglichkeiten öffnet als ausschließlich dem Kinostart. Zum anderen sollten die unabhängigen Produzenten in die Lage versetzt, in einem größeren Umfang als bisher an der Produktion und zusätzlich bereits an der Entwicklung von Kinoproduktionen zu verdienen. Die deutschen Produzenten sind im Vergleich zu ihren europäischen Kollegen gezwungen, durch Deckelung des Produzentenhonorars und erforderlicher Eigenmittelinvestition mehr Filme zu produzieren, um dieselbe Summe zu erwirtschaften.

Es gehört zur Natur der Kinoproduktion, dass über eine Verleihstrategie erst nach Fertigstellung der Produktion abschließend befunden werden kann. Und an dieser Stelle benötigt die Branche mehr Spielraum. Es ist wirtschaftlich nicht sinnvoll, alle produzierten Filme zu einem Kinostart zu verpflichten, wenn Verleih und Produzent der Meinung sind, dass ein Film nicht zuerst im Kino oder nicht nach den trotz der im FFG vorgesehenen Ausnahmen im Regelfall strengen Sperrfirsten ausgewertet werden sollte - und zwar für niemanden, nicht für die Kinos, nicht für die Verleiher, nicht für die Produzenten und letztlich auch nicht für die Zuschauer.

Das Ziel der Förderung sollte der „qualitative, künstlerisch anspruchsvolle, gute Film“ sein. Wenn er dann auch noch sein Publikum im In- und Ausland findet – großartig. Aber wir wissen alle, daß das Finden eines Publikums von sehr vielen Kriterien abhängt. Von der Werbekampagne, vom Umfang der P&A-Kosten, Zeitpunkt und Zeitgeist der Herausbringung, Wetter, usw. - und natürlich vom Film selbst. Also auch von Kriterien, die zum Zeitpunkt der Förderentscheidung von niemanden ernsthaft in ihrer Gänze berücksichtigt werden können.

Es gibt Genres, die als Publikumsgarant antreten. Da ist nicht zuletzt die romantische Komödie oder Family-Entertainmentfilm, nach Möglichkeit mit Starbesetzung, die die Kinos immer wieder mal zu füllen vermag. Aber es ist ein Irrglaube, dass noch mehr dieser Produktionen allein das Problem der deutschen Kinolandschaft lösen könnten. Gerade die Vielfältigkeit der Produktionen ermöglicht die Ausbildung von besonderen Ergebnissen.

Innovation ist nur mit Risiko zu erreichen. Wenn wir uns nicht in absehbarer Zeit mit einer Verarmung der inhaltlichen Kinoproduktion konfrontiert sehen wollen, dann müssen wir die Wirtschaftlichkeit mit neuen Parametern abgleichen.

In der Tat sind 250 Kinostarts von deutschen Filmen, die um die Zuschauergunst buhlen müssen, eine horrend hohe Zahl – aber nur die Vielfalt kann die Stars an die Spitze tragen, welche die deutsche Filmlandschaft wieder international und national zu Erfolg führen kann. Wenn uns aber eine innovative, zukunftsfeste Branche am Herzen liegt, dann müssen wir Experimente unterstützen, und diese mit den entsprechenden Budgets ausstatten. Das kulturelle Element darf förderpolitisch nicht faktisch verschwinden und dies nicht nur aus europarechtlichen Gründen.

Deshalb setzt sich der VDFP für Vielfalt und Wirtschaftlichkeit ein.

Gesamtvorstand: v.l.n.r. Philipp Kreuzer, Gian-Piero Ringel, Janine Jackowski, Karsten Stöter, Susa Kusche, Christian Balz, Marco Mehlitz, ,

Nominierungen für `Förderpreis Neues Deutsches Kino` beim Filmfest München

Der Förderpreis Neues Deutsches Kino ist mit insgesamt 70.000 Euro einer der höchstdotiertesten Nachwuchspreise in Deutschland. Ausgezeichnet werden die besten Leistungen in der Reihe Neues Deutsches Kino in den Kategorien `Beste Regie`, Bestes Drehbuch`, `Beste Produktion`und die `Beste schauspielerische Leistung` auf dem FILMEST MÜNCHEN.

Drei Filme mit Preischancen stammen oder entstanden mit Beteiligung von Mitgliedern des VDFP:

"Lomo - The Language of many Others", eine Produktion der Basis Berlin Filmproduktion, ist nominiert in den Bereichen Regie - Julia Langhof -,`Produktion - Eva Kemme -, `Drehbuch` - Thomas Gerhold - und `Schauspiel`- Jonas Dassler und Eva Nürnberg.

"Lucky Loser", eine Produktion der Neue Schönhauser Filmproduktion von Boris Schönfelder nimmt in den Bereichen `Regie` und `Drehbuch - Nico Sommer - und `Schauspiel` - Emma Bading und Elvis Clausen teil.

"Die Vierhändige", ein Film, an der VDFP-Mitglied Niama Film als Korpduzent beteiligt ist, ist ebenfalls für `Regie` und `Drehbuch` - Oliver Kienle -, Produktion` - Markus Reinecke - und `Schauspiel`- Frida-Lovisa Hamann - nominiert.

Die Preisverleihung findet am Freitag, 30. Juni um 20 Uhr in der Hochschule für Fernsehen und Film München statt.

Lomo - The Language of many Others

Lomo - The Language of many Others

Lucky Loser

Lucky Loser

Die Vierhändige

Die Vierhändige